| Pyara |
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Im Herbst 2008 beschloss ich, dass die Leere, die durch Inkas Tod entstanden war durch einen neuen Lebensbegleiter zu überdecken. Gefunden in einem steirischen Tierheim, mit 10 Monaten (4 Monate davon im Zwinger) ohne jeglichen sozialen Kontakt gehalten, schon so „aggressiv“, dass sie etwas zu fest und zu wild in jeglichen Hintern biss, so flink, dass sie einmal von der Leine uneinfangbar war hat sie mein Herz im Sturm erobert. In der Zeit, die sie nun an meiner Seite lebt, hat sie sich zu einem mehr oder weniger braven Familienhund entwickelt. Wir üben für die Bgh1, Freilaufproblem ist kein Thema mehr, verträglich mit jeglichem Getier begleitet sie mich schon recht folgsam bei Ausritten, Radtouren, Wanderungen usw. Durch ihr Temperament und Ungeduld fordert sie mich jeden Tag aufs neue und zeigt ganz eindeutig die vorhandenen Grenzen meiner Erziehung auf. Dadurch muss ich immer meine Methoden überdenken und andere Wege finden... Wieder wurde meine Meinung bestätigt; fast alle Problemtiere erschafft der Mensch, mit viel Liebe, Geduld und Konsequenz können sie aber meist genauso wieder abgeschaffen werden.
Auszüge aus Pitschus Leben
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